Lübeck 0451 610 20 26 | Hamburg 040 22 94 64 14
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Bebauungsplan Nr. 19 „STRELAPARK“ der Gemeinde Kramerhof

Frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 1 BauGB

Planungsinhalte

Lage des Plangebiets

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 19 der Gemeinde Kramerhof ist rd. 6,7 ha groß und umfasst die Flurstücke Nr. 63/1, 76/4, 76/11 bis 76/15, 233/1, 234/2 und 235/2 der Flur 2 auf der Gemarkung Groß Kedingshagen.

Er wird wie folgt begrenzt:

  • im Süden durch die Straße „Grünhufer Bogen“,
  • im Osten durch die Gemeindegrenze mit der Hansestadt Stralsund und die Bestandsbebauung des Einkaufszentrums und
  • im Westen durch die vorhandene westliche Zufahrt des Einkaufszentrums STRELAPARK von der Straße „Grünhufer Bogen“,
  • im Norden durch die Flächen des bestehenden Garagenhofes der Arnold-Zweig-Straße.

 

Verfahren

Die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 19 „Strelapark“ der Gemeinde Kramerhof erfolgt in einem regulären Verfahren mit allen nach Baugesetzbuch erforderlichen Beteiligungsschritten, einschließlich der Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB.

Städtebauliches Ziel

Gemeinschaftlich mit der Hansestadt Stralsund und dem Eigentümer des Centers plant die Gemeinde Kramerhof die Erweiterung und planungsrechtliche Sicherung des bestehenden Einkaufszentrums STRELAPARK. Geplant ist eine Erweiterung um bis zu 5.500 qm Verkaufsfläche für zentrenrelevante Sortimente mit Schwerpunkt im modischen Bedarf. Darüber hinaus soll in geringem Umfang auch das Angebot an nicht-zentrenrelevanten Sortimenten ausgebaut werden und zusätzliche Flächen für Dienstleister und Gastronomie geschaffen werden.

Mit der Erweiterung und Fortentwicklung des Einkaufszentrums STRELAPARK soll als attraktives Nebenzentrum mit regionaler Anziehungskraft gestärkt werden.

Mit Inkrafttreten des Gebietsänderungsvertrags zwischen der Gemeinde Kramerhof und der Hansestadt Stralsund am 01. Januar 2020 wurde die für die Erweiterung vorgesehene Fläche in das Stadtgebiet von Stralsund eingegliedert. Zudem wurde ein Regionales Einzelhandelskonzept für den Stadt-Umland-Raum Stralsund aufgestellt, das den STRELAPARK in das Zentrenkonzept Stralsunds eingliedert und als zentralen Versorgungsbereich der Kategorie Nebenzentrum einstuft. Damit sind die städtebaulichen und auch landesplanerischen Voraussetzungen für eine Erweiterung gegeben.

Die Erweiterung beschränkt sich räumlich auf die Fläche des bereits bestehenden Einkaufszentrums. Vor allem durch den mehrgeschossigen Ausbau der Stellplatzflächen wird die Flächennutzung optimiert, so dass auf eine zusätzliche Inanspruchnahme von Flächen für bauliche Nutzungen verzichtet werden kann. Die Planung dient damit als Maßnahme zur Nachverdichtung auch der Innenentwicklung im Sinne § 1a Abs. 2 BauGB.

Um den notwendigen Rechtsrahmen zu schaffen, stellt die Hansestadt Stralsund den Bebauungsplan Nr. 70.1 für die geplante Erweiterung auf. Gleichwohl ist dabei zu berücksichtigen, dass – wegen der unterschiedlichen räumlichen Zuständigkeiten – das Einkaufszentrum im Bestand und die geplante Erweiterung ein Gesamtvorhaben bilden müssen. Zur Sicherung des Gesamtvorhabens stellt die Gemeinde Kramerhof daher in enger Abstimmung zeitlich parallel den Bebauungsplan Nr. 19 „Strelapark“ als einen eigenständigen Bebauungsplan für das Einkaufszentrum im Bestand auf. 

Die Details der Planung sind den untenstehenden Dokumenten zu entnehmen.

Downloads

1. Vorentwurf des Bebauungsplanes Nr. 19 „Strelapark“ der Gemeinde Kramerhof (PDF)
2. Begründung zum Vorentwurf des Bebauungsplanes (PDF)
3. Biotop- und Nutzungstypenkartierung (PDF)
4. Schalltechnische Untersuchung (PDF)
5. Verkehrstechnische Untersuchung (PDF)
6. Geotechnische Stellungnahme (PDF)
7. Verträglichkeitsgutachten zur Erweiterung des Einkaufszentrums (PDF Teil A | Teil B | Teil C)
8. Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag (PDF)

Die PROKOM Stadtplaner und Ingenieure GmbH wurde von der Gemeinde mit der Vorbereitung und der Durchführung des Verfahrens beauftragt.

Im Namen und im Auftrag der Gemeinde Kramerhof bitte ich Sie, spätestens bis zum 07.02.2022 Ihre Stellungnahme sowie Hinweise zum erforderlichen Umfang und Detaillierungsgrad der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB o.g. Bauleitplan abzugeben.

Soweit für Ihre Stellungnahme erforderlich, können wir Ihnen die Unterlagen nach Aufforderung gern auch in Papierform zur Verfügung stellen.

Ihre Stellungnahme können Sie gerne an die E-Mail luebeck@prokom-planung.de oder per Post an die o.g. Lübecker Adresse senden. Sollten Ihre Belange nicht betroffen sein, bitte ich trotzdem um eine entsprechende Nachricht.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung:
Herr Clasen, PROKOM Stadtplaner und Ingenieure
Tel.: 0451 / 610 20 26

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